Familie
Kinder
Senioren

Sehr oft treten in unseren engsten Bereichen "Probleme" auf, die uns stark "treffen". In vielen Familien werden dann Probleme und Schwierigkeiten so heftig, dass Hilfe von außen nötig ist. Meist ist es aber die Scham, das zuzugeben – es nicht alleine "zu schaffen" – die uns daran hindert.

Wenn Sie spüren, dass sich Ihre Familienprobleme und Konflikte Ihnen unlösbar erscheinen, dann scheuen Sie sich nicht, meine professionelle Hilfe als LSB* anzunehmen - für sich und Ihre Familie.

In solch einer Situation gilt es u.a. Strategien zu entwickeln, Veränderungen durchzuführen (meist an sich) oder sich Klarheit zu verschaffen. Die Anlässe zur Inanspruchnahme meiner Beratungsgespräche als LSB - in dem Bereich Familie, Kinder & Senioren- als auch die anwendbaren LSB-Methoden sind derart breit gestreut, dass ich diese hier nur auszugsweise anführe.

Vielleicht haben Sie das eine oder andere schon von irgend einer Familie gehört, oder gar selbst erlebt:

F

wie "Familienaufstellung"

A

wie "Aggression"

M

wie "Mediation"

I

wie "Individualität"

L

wie "Loslassen"

I

wie "Integration"

E

wie "sich einlassen"





F   wie "Familienaufstellung"

Die sogenannte Familienaufstellung (auch: Familienskript, Systemische Familientherapie) ist eine von Bert Hellinger stark beeinflusste Methode, die es auf oft verblüffend einfache Weise ermöglicht, uralte, oft über Generationen weitergegebene Traumata (Schuldgefühle, Außenseitertum, Anerkennungsverweigerung etc.) und "Altlasten" zu erkennen, aufzulösen und in einem neuen klareren Licht zu sehen.

Diese "Altlasten" können zu psychischen und somatischen Störungen und Erkrankungen führen (Bulimie, Phobien, Ängste vor Männern, Frauen, Erfolg...,Helfersyndrom, Selbstmordgefährdung, Selbstsabotage, Krankheiten, Aggressivität, Selbstaufopferung, jede Form von Sucht wie Alkoholismus u.a.m.), wobei die betroffenen Personen nicht auf die Idee kämen und ahnen, dass sie meistens die Geschichte (n)von Verwandten wiederaufgenommen haben, um so im Familiensystem einen Ausgleich, eine Balance, zu schaffen.

Eine "gute Lösung" dieses Problems kann nur durch z.B. Wiederherstellen der Ordnung in der Familie, der Anerkennung durch die Eltern oder anderen Bezugspersonen gegenüber gefunden werden. Gelingt dies, so kann der Aufsteller ( die Person, die sich ihre  eigene Aufstellung ansehen will) die Lösung unmittelbar als Kraft spüren.

Wer die Augen schließt,
sieht einen Traum.

Wer die Augen offen hält,
sieht die Wirklichkeit."


B. Hellinger

** Familenaufstellungen werden unter Beiziehung von Spezialisten zu gesonderten Terminen angeboten!


zum Seitenanfang




A   wie "Aggression"

Das Wort Aggression leitet sich aus dem lateinischen Verb ,,aggredere'' ab. Die Bedeutungen sind:

  1. herangehen, sich begeben, sich an jemanden wenden, ihn angehen - zu gewinnen suchen - zu bestechen suchen
  2. angreifen
  3. unternehmen, beginnen, versuchen, an etwas (Werk) gehen

Dadurch wird deutlich, dass „Aggression“ sowohl negative als auch positive Aspekte beinhalten kann. Wir empfinden „Aggression“ jedoch meistens mit Gefühlen wie Ärger, Hass, Wut, Rache, Feindseligkeit, Schadenfreude, Zerstörungslust. Im deutschen wird das Wort "Aggression" meist nur als destruktiv und zerstörerisch aufgefasst. Aggressionen können sich aber auch als Emotionsentzug zeigen. Die Übergänge zwischen den genannten Gefühlen und ihren Grenzen zu nicht-aggressiven Gefühlen sind fließend. Der Aspekt des Auf – Jemanden - Zugehens, des Zupackens und Gewinnen - Wollens, sowie der Aspekt des unmittelbaren Angreifens werden in dieser ursprünglichen Bedeutung als die Zielgerichtetheit der Aktion, des Verhaltens deutlich.

Oft hat Aggression "verborgene" Gründe, die sich im unterschiedlichen Verhalten zeigen. Die LSB kann hier durch behutsames arbeiten helfen, dieses Verhalten zu erkennen bzw. abzubauen.




M   wie "Mediation"

Link: Mediation


zum Seitenanfang




I   wie "Individualität"

In so einer starken Gemeinschaft wie einer Familie besteht schnell die Gefahr, alle Mitglieder über einen Kamm zu scheren und zu vergessen, dass es sich bei jedem um eine eigenständige Persönlichkeit handelt. Wenn z.B. alle in der Familie zu einem bestimmten Hobby oder Charakterzug verdonnert werden, weil "wir Bergers das immer gemacht haben" oder weil "wir Müllers so sind". Auch wenn Eltern davon ausgehen, dass ihre Kinder die Familienfirma übernehmen wollen (sollen) oder auch immer im gleichen Land Urlaub machen wollen, sind Konflikte vorprogrammiert. Hier kann die LSB helfen die „Reibungspunkte“ in einem anderen Blickwinkel zu sehen und Ihr Verhalten zu ändern. Jedes einzelne Familienmitglied wird durch den Familienverband geprägt. Dennoch sind Sie alle ganz verschiedene Personen mit einem Recht auf Individualität!


zum Seitenanfang




L   wie "Loslassen"

Eine Familie ist meist über viele Jahre eine sehr fest zusammengewachsene Einheit. Irgendwann ist aber auch das Loslassen notwendig. Als ganz natürlicher Prozess müssen Eltern lernen, ihre Kinder loszulassen. Dies gilt natürlich auch über die Generationen -grenzen hinaus. Bei einer Trennung, gleich welcher Art, sollen –müssen- die "Partner" einander loslassen und auch die Kinder müssen dann lernen, loszulassen. Als LSB helfe ich Ihnen dabei diese schwierige Phase zu durchwandern. Sie lernen das für Sie „richtige“ Umfeld zu schaffen, in dem alle Beteiligten respektvoll und achtsam miteinander umgehen können und Sie selbst auch nicht dabei zu kurz kommen.


zum Seitenanfang




I   wie "Integration"

Integration aller "Familienmitglieder" - jung und alt: In einer Familie leben – früher mehr als heute- mindestens zwei, manchmal drei und in Einzelfällen sogar vier Generationen miteinander. Hierbei scheitert es oft an der Kommunikation. Gerade die Verständigung über die Generationsgrenzen hinweg zeigt sich nicht immer als einfach, kann aber sehr bereichernd sein. Dabei ist es aber wichtig, dass alle Familienmitglieder eine Offenheit für den anderen- aus der anderen Generation besteht, denn es können beide voneinander lernen.

"Was sind die Gründe, warum es in der Familie "Außenseiter" gibt? Warum kann ich mit dem oder der nicht, mit den anderen aber klappt es? Wie schaffe ich das alles?"
Integration bedeutet auch „behinderte Familienmitglieder“ so aufzunehmen, wie sie sind!

Wenn auch SieFragen haben, zögern Sie nicht meine Hilfe zu beanspruchen!

"Es sind nicht die Berge, die uns zum stolpern bringen,
es sind die kleinen Steine am Weg"


zum Seitenanfang




E   wie "sich einlassen"

"Um sich auf ein Gespräch, auf eine Veränderung oder eine Neuorientierung einzulassen bedarf es MUT und BEREITSCHAFT, vor allem aber der WILLE etwas zu bewegen!“


zum Seitenanfang

mailto: familien@lsb-oesterreich.at

Home




* LSB ist als Abkürzung für "Lebens- und- Sozialberatung" bzw. "Lebens- und- Sozialberater" zu verstehen.
Die Verwendung der maskulinen Form ist nur als Vereinfachung des Textes zu verstehen und bezieht sich sowohl auf die weibliche als auch männliche Anrede!