Gesundheit und Sucht
 

"Gesundheit ist eine Kostbarkeit, die wir erst dann erkennen, wenn wir sie nicht mehr besitzen"

Oft denken wir bei Gesundheit auch an Fitness. Als LSB* bin ich für die seelische Fitness meiner Klienten der “Coach“. Unbestritten ist die Tatsache, dass sehr oft „seelisches Ungleichgewicht“ zu körperlichen Beschwerden führen kann. Hier wird von psychosomatischen Beschwerden gesprochen. In enger Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt führen professionelle Gespräche oft zur Auflösung solcher Beschwerden.

Die LSB* ist jedoch n i c h t als ein Ersatz für eine notwendige medizinische Behandlung zu sehen!






Sucht

Sucht kommt von "Suchen"! Wonach suchen wir? Wollen/Können wir uns mit dem "Gefundenen" zufrieden geben? Oder verlangen wir ständig nach mehr und kommen dann davon nicht mehr los? Wo die Sucht zur Last wird?

>Wenn allgemein von Sucht die Rede ist, stellen wir uns sofort die Sucht von " harten" Drogen vor. Dies ist aber nur ein kleiner Teil vom menschlichem Suchtverhalten in unserer Gesellschaft. Hierfür gibt es einschlägige Institutionen, die den Süchtigen unter ärztlicher Aufsicht helfen von deren Sucht loszukommen. Sehr oft kommt es hier auch zu einer engen Zusammenarbeit des LSB mit diesen Institutionen.

Wie bei jeder Sucht stellt sich die Frage des Süchtigen:

Will ich davon loskommen?
Wie kann ich davon loskommen?

Hier ist der LSB* kompetenter Ansprechpartner, da er dem Klienten hilft den Ursprung der Sucht zu ergründen, das gegenwärtige Verhaltensmuster zu betrachten und die Wege für die Zukunft zu erarbeiten.
Neben den in unserer Gesellschaft leider sehr oft "akzeptierten Drogen" wie Nikotin und Alkohol gibt es eine Unzahl anderer Süchte wie z.B.:

Arbeitssucht

Arbeitssucht als ein "übersteigertes Verlangen nach Arbeit, Leistung und Erfolg, wobei der Bezug zu anderen Lebensbereichen wie Freunde, Familie, Freizeit verloren zu gehen droht".
Der Begriff  "Workaholic" stammt aus dem Englischen und beschreibt in Anlehnung an den Begriff der Alkoholiker Menschen, die so viel arbeiten, dass man von "Arbeitssucht" sprechen kann. Was ist das eigentlich für ein Phänomen, dass offenbar stark zunimmt und nicht nur für die Betroffenen selbst bedenklich ist.

Nach Arbeit süchtig sein? Wer nicht betroffen ist, kann sich das kaum vorstellen. Die meisten von uns sehnen sich nach Ihrer Freizeit! Es gibt jedoch eine wachsende Zahl an Mitmenschen, die neben der normalen Arbeitszeit auch noch einen Großteil - oder im Extremfall auch ihre ganze Freizeit mit Arbeit füllen. Nicht nur Selbstständige, Manager/innen und Personen, die in helfenden Berufen arbeiten, die also mit Herz und Seele in ihrem Job aufgehen sind davon betroffen.

Am Beginn der "SUCHT" steht meist eine Berufstätigkeit, die richtig Spaß macht. Wir sehen Sinn in unserer Arbeit, haben Erfolg und genießen das Gefühl, wichtig zu sein und gebraucht zu werden. Wenn unsere Arbeit jedoch zum einzig und alleinigen Lebensinhalt wird, kann das unangenehme Folgen haben.

Dabei kann man allerdings nicht genau sagen, ab wann genau das leistungsorientierte und ehrgeizige Engagement für die Arbeit zu einem Suchtphänomen wird, denn die Grenze hier ist fließend.

Arbeitssucht hat viele Gesichter und ist von der persönlichen Einstellung abhängig.

Die Folgen der Arbeitssucht

Arbeitssucht wird erstaunlicherweise von den Betroffenen erst dann bemerkt, wenn die Folgen überdeutlich werden, so dass auch sie nicht mehr daran vorbeischauen können.
Und mögliche Folgen gibt es viele:

Sind solche Zeichen auch bei Ihnen bemerkbar?
Reden wir darüber! Ich bin für Sie da!

mailto: sucht@lsb-oesterreich.at

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* LSB ist als Abkürzung für "Lebens- und- Sozialberatung" bzw. "Lebens- und- Sozialberater" zu verstehen.
Die Verwendung der maskulinen Form ist nur als Vereinfachung des Textes zu verstehen und bezieht sich sowohl auf die weibliche als auch männliche Anrede!